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Medienmitteilung, 19. April 2026
Zur Generalversammlung, die wie jedes zweite Jahr im Puschlav stattfand, trafen sich viele interessierte Mitglieder im Hotel Zarera in Sfazù. Hier wurde der Verein 2013 gegründet, nachdem der Bär M13 die Talschaft terrorisiert hatte. 2015 etablierte sich der Verein dann im ganzen Kanton Graubünden und im gleichen Jahr wurde auf nationaler Ebene ein Dachverein gegründet. Nach und nach kamen weitere sechs kantonale und regionale Vereine dazu mit dem Zweck, die unkontrollierte Verbreitung der Grossraubtiere zu stoppen.
Präsident Otto Denoth beschrieb die aktuelle Situation mit Wolf und Bär im Kanton und stellte fest, dass zum ersten Mal ein Bär im Engadin überwintert hatte und nun, aus dem Winterschlaf erwacht, wohl sehr hungrig sein wird. Positiv bewertete er, dass im Parlament drei für uns wichtige Motionen besprochen werden: SR Pascal Broulis verlangt, dass Wölfe ganzjährig abgeschossen werden dürfen, SR Esther Friedli, dass dies auch in Jagdbanngebieten möglich sein soll und SR Fabio Regazzi schlägt einen Paradigmenwechsel vor. Kantone sollten regionenweise maximale Wolfbestände festlegen, um jeweils die überzähligen Tiere auf unbürokratische Weise eliminieren zu können.
Das zentrale Anliegen des Vereins bleibt die Umsetzung der Regulierung der Wolfspopulationen, die gut angelaufen ist. Im Kanton Graubünden wurden 2024 47 und 2025 32 Wölfe erlegt, aber die Anzahl Rudel hat deswegen nicht abgenommen, sondern gesamtschweizerisch weiter zugenommen. Die Regulierung muss also noch intensiviert und verbessert werden.
Leider versucht die Wolfslobby mit fragwürdigen Theorien die Regulierung schlecht zu reden: Die Abschüsse würden die Wölfe auffälliger machen, man müsse damit aufhören, behaupten sie. Wie man die gesetzlich verankerte Anzahl Rudel gesamtschweizerisch auf 12 reduzieren soll und wie das exponentielle Wachstum der Wolfspopulationen ohne Abschüsse zu stoppen ist, dazu schweigt diese Lobby.
Umso wichtiger ist die Arbeit der Geschäftsleiterin unseres Dachvereins, die in direktem Kontakt mit den Landwirtschaftsorganisationen sowie mit Stände- und Nationalräten ist und für einen guten Informationsfluss sorgt. Dies ermöglicht ein koordiniertes Vorgehen mit unseren sechs Schweizer Schwesternvereinen und mit allen anderen Interessierten.
Die wichtigste Aufgabe unseres Vereins bleibt die Information der Bevölkerung über die Ereignisse rund um die Grossraubtiere und die genaue Beobachtung der umfassenden Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Regulierung der Bestände.
Nach den statutarischen Geschäften schilderte der EU-Abgeordnete Pietro Fiocchi in einem lebhaften Referat die Situation in Italien und in Europa. Auffallend ist, dass die Probleme ähnlich sind wie bei uns. Er plädierte daher für eine vermehrte und gut koordinierte internationale Zusammenarbeit.
Rico Calcagnini, Aktuar
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Comunicato stampa, 19 aprile 2026
In occasione dell’Assemblea generale, che come ogni due anni si è tenuta in Valposchiavo, numerosi soci interessati si sono riuniti all’Hotel Zarera a Sfazù. È proprio qui che l’associazione è stata fondata nel 2013, dopo che l’orso M13 aveva terrorizzato la valle. Nel 2015 l'associazione si è poi affermata in tutto il Cantone dei Grigioni e nello stesso anno è stata fondata un'associazione mantello a livello nazionale. A poco a poco si sono aggiunte altre sei associazioni cantonali e regionali con lo scopo di fermare la diffusione incontrollata dei grandi predatori.
Il presidente Otto Denoth ha descritto la situazione attuale relativa a lupi e orsi nel cantone e ha osservato che, per la prima volta, un orso ha svernato in Engadina e ora, risvegliatosi dal letargo, sarà probabilmente molto affamato. Ha valutato positivamente il fatto che in Parlamento siano in discussione tre mozioni per noi importanti: il consigliere agli Stati Pascal Broulis chiede che i lupi possano essere abbattuti tutto l'anno, la consigliera agli Stati Esther Friedli che ciò sia possibile anche nelle zone di divieto di caccia e il consigliere agli Stati Fabio Regazzi propone un cambiamento di paradigma. I Cantoni dovrebbero stabilire per regione il numero massimo di lupi, per poter eliminare in modo non burocratico gli animali in eccesso.
L'obiettivo principale dell'associazione rimane l'attuazione della regolazione delle popolazioni di lupi, che è partita bene. Nel Cantone dei Grigioni sono stati abbattuti 47 lupi nel 2024 e 32 nel 2025, ma il numero dei branchi non è diminuito, bensì a livello nazionale ha continuato ad aumentare. La regolazione deve quindi essere ulteriormente rafforzata e migliorata.
Purtroppo, la lobby dei lupi cerca di screditare la regolazione con teorie discutibili: sostengono che l’abbattimento renderebbe i lupi più problematici e che bisognerebbe smettere di farlo. Questa lobby tace su come si debba ridurre a 12 il numero di branchi sancito dalla legge a livello nazionale e su come si possa fermare la crescita esponenziale delle popolazioni di lupi senza abbattimenti.
Tanto più importante è il lavoro della direttrice della nostra associazione mantello, che è in contatto diretto con le organizzazioni agricole, nonché con i consiglieri agli Stati e nazionali, e garantisce un buon flusso di informazioni. Ciò consente un approccio coordinato con le nostre sei associazioni affiliate svizzere e con tutte le altre parti interessate.
Il compito principale della nostra associazione rimane l’informazione della popolazione sugli avvenimenti relativi ai grandi predatori e l’attenta osservazione della piena attuazione delle disposizioni di legge per la regolazione delle popolazioni.
Dopo i punti statutari, il deputato europeo Pietro Fiocchi ha illustrato in una vivace relazione la situazione in Italia e in Europa. È evidente che i problemi sono simili a quelli che abbiamo noi. Ha quindi invocato una cooperazione internazionale più intensa e ben coordinata.
Rico Calcagnini, segretario
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Einladung zur 14. ordentlichen Generalversammlung des Bündner Vereins zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren
Freitag 17. April 2026, 19.30 Uhr, Hotel Zarera, Sfazù Poschiavo
Traktandenliste:
1. Begrüssung,
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Bestätigung der Traktandenliste
4. Protokoll der 13. ordentlichen Generalversammlung vom 25. April 2025
5. Bericht des Präsidenten
6. Bericht des Kassiers
7. Bericht der Revisoren
8. Rücktritte/Wahlen
9. Budget 2026
10. Jahresbeitrag 2026
11. Vorgesehene Aktivitäten 2026
12. Verlauf der Wolfsregulierungen
13. Diverses
14. Vortrag des Abgeordneten Pietro Fiocchi zur Situation des Wolfes in Italien und Europa
Der Vorstand schlägt vor, die Jahresbeiträge unverändert zu belassen: Für Einzelmitglieder 30.- und für Kollektivmitglieder 100.- CHF.
Bitte bezahlen Sie den Jahresbeitrag und allfällige Spenden mit dem beiliegenden Einzahlungsschein auf unser Bankkonto ein.
Mit freundlichen Grüssen
Für den Vorstand: Otto Denoth, Präsident
Rico Calcagnini, Aktuar
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Invito alla 14ma Assemblea generale ordinaria dell’Associazione grigionese per la protezione del territorio dai grandi predatori
Venerdì 17 aprile 2026, ore 19.30, Hotel Zarera, Sfazù Poschiavo
Ordine del giorno:
1. Saluto del Presidente
2. Nomina scrutatori
3. Approvazione dell’ordine del giorno
4. Verbale dell’assemblea generale del 25 aprile 2025
5. Relazione del Presidente
6. Rapporto cassa
7. Rapporto revisori
8. Dimissioni/Elezioni
9. Budget 2026
10. Quote sociali 2026
11. Attività previste per il 2026
12 Andamento della regolazione del lupo
13. Varia
14. Relazione dell’Onorevole Pietro Fiocchi sulla situazione del lupo in Italia e in Europa
Il CD propone di lasciare a 30.- CHF. la tassa sociale per le persone fisiche e a 100.- CHF. quella per le persone giuridiche.
Vi preghiamo di voler versare la tassa sociale ed eventuali contributi di sostegno sul nostro conto banca con la polizza di versamento annessa.
Cordiali saluti
Per il Comitato direttivo: Otto Denoth, presidente
Rico Calcagnini, segretario
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Medienmitteilung, 27. April 2025
Generalversammlung des «Bündner Verein zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren»
Comunicato stampa, 29 aprile 2025
Assemblea generale dell’«Associazione grigionese per la protezione del territorio dai grandi predatori»
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Einladung zur 13. ordentlichen Generalversammlung des Bündner Vereins zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren
Freitag 25. April 2025, 19.30 Uhr, Hotel Albula/Julier, 7450 Tiefencastel
Invito alla 13ma Assemblea generale ordinaria dell’Associazione grigionese per la protezione del territorio dai grandi predatori
Venerdì 25 aprile 2024, ore 19.30, Hotel Albula/Julier, 7450 Tiefencastel
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Brief einer Mutter welche ihren Sohn auf ihrem Hof vor zwei Wölfen retten musste an die Glarner Behörden
(Anonymisierte Abschrift)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin H. R.L. aus Elm, zweifache Mutter und lebe mit meinem Mann auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb in Elm.
Wir gingen heute Morgen am 23. Januar 2025 um 10:00 Uhr in den Stall, um nach unseren Tieren zu sehen.
Ich war vor dem Stall mit einer Kollegin und meiner Schwiegermutter am Plaudern. Meine Kinder, S. (4) und V. (2), waren draussen am Spielen wie immer.
S. war am Schnee rutschen am Hang hinter dem Stall. Gegen 11:00 Uhr bemerkte ich plötzlich, dass 50 Meter oberhalb von S. zwei Wölfe standen. Ich schrie so laut ich konnte nach S. , eine unheimliche Angst stieg in mir auf.
Wir rannten ihm zu dritt entgegen und schrien, was wir konnten. S. war auch aufgesprungen, von Panik und Todesangst gezeichnet rannte er uns schreiend entgegen. Zu unserem Entsetzen lief der Wolf zu ihm hinunter, er ging ihm hinterher. Der Abstand verringerte sich auf 30 Meter.
Wir schrien so laut wir konnten, aber die Wölfe interessierte das nicht, sie zeigten keine Furcht vor uns Menschen. Unsere Angst um S. war unermesslich gross. Erst als S. in meinen Armen war, kehrte der Wolf um. Was für ein Albtraum!
S. sagte, der Wolf habe ihm in die Augen geschaut, sie seien gross und gelb, das sei ein böses Tier. Noch nie in meinem Leben hatte ich so grosse Angst, ich hatte Todesangst um unser Kind. Wir sind alle starr vor Schock und die Frage, was wäre wenn..., treibt uns zur Verzweiflung!
Wenn wir 10 Minuten länger vor dem Stall geplaudert hätten... nicht auszudenken! Muss ich jetzt mit dem Gewehr in den Stall, um mich und meine Kinder zu beschützen? Soll dies unsere Zukunft sein? Dürfen die Kinder nicht mehr unbeschwert draussen spielen?
Der Vorfall wird kein Einzelfall bleiben, die Wölfe haben keine Scheu mehr vor uns Menschen. Muss erst ein unschuldiges Kind sein Leben verlieren, bevor unsere Gesellschaft zur Vernunft kommt? Wollt ihr, dass sich die Einwohner wieder selber schützen und Selbstjustiz ausüben? Das wäre ein Rückschritt in die Steinzeit.
Ich bitte Sie inständig, diesen Fall ernst zu nehmen und hoffe ganz fest, dass S. dank seinem noch kindlichen Gemüt keine Schäden davonträgt. Unsere Vorfahren haben die Wölfe aus gutem Grund ausgerottet, sie haben keinen Platz bei uns.
In Erwartung einer angemessenen Reaktion.
Freundliche Grüsse H. R. L.
Die Glarner Regierung hat umgehend reagiert und bereits am Folgetag den Abschuss der beiden Wölfe verfügt, einer der Wölfe konnte am 04.02.2025 erlegt werden. Dieses schnelle Eingreifen durch die Behörden war nur möglich, weil das Parlametn und Bundesrat Albert Rösti trotz heftigster Kritik seitens der Wolfsschützer, an der Revision des Jagdgesetztes und seiner Verordnung festgehalten haben!
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Der Bündner Verein zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren hat mit einem Stand an der Agrischa 2024 in Grüsch wichtige Aufklärungsarbeit geleistet.
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Am 19.4.2024 fand die 12. ordentliche Generalversammlung des Bündner Vereins zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren statt
Der VSLvGRT sind Sehr besorgt und enttäuscht über den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichtes.
Der Verein fordert das Gericht deshalb in einem Brief auf, die Beschwerde der Umweltverbände möglichst umgehend zu behandeln. Es muss dringend sichergestellt werden, dass die Regulierung der Wolfsbestände gemäss Jagdverordnung im Jahr 2024 umgehend und ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden kann.
Das Vollständige Schreiben in deutscher und italienischer Sprache:
TVD-Zahlen bestätigen: Die meisten Schafe sterben während der Sömmerung durch Wölfe
Auf der Homepage von wolflos.ch ist zu lesen:
"Seit Jahren behauptet die Wolfslobby, dass die meisten Schafe während der Sömmerung an Krankheiten und nicht durch Wölfe sterben. Diese Falschmeldung basiert auf der Fehlinterpretation einer Studie aus dem Jahr 2011 (Werder 2012). Wir haben darüber berichtet. Nun versuchen die Wolfsbefürworter, ihre Behauptung mit Daten aus der Tierverkehrsdatenbank (kurz TVD) zu untermauern, und verbreiten über die Medien, dass fünfmal mehr Schafe an Krankheiten etc. sterben als durch Wölfe. Was ist davon zu halten?
Nichts, es ist falsch. Die fachlich korrekte Auswertung und Interpretation der TVD-Zahlen zur Schafsömmerung für die Jahre 2020 bis 2023 zeigt, dass gesamtschweizerisch während der Sömmerung im Durchschnitt 4.6-mal mehr Schafe durch Wölfe als durch Krankheiten etc.verloren gehen. Pikanterweise führt auch eben gerade die obgenannte Studie von Werder zu diesem Schluss. Die von den NGO’s gesponserte Studie wird für sie zum Bumerang."
Link zum vollständigen Bericht von wolflos.ch: http://wolflos.ch/2024/01/05/tvd-zahlen-bestaetigen-die-meisten-schafe-sterben-waehrend-der-soemmerung-durch-woelfe/
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Die Umweltschutzverbände fahren die Landwirtschaft an die Wand
Der Verein Schweiz zum Schutz der ländlichen Lebensräume vor Grossraubtieren
(VSLvGRT) kritisiert die eingereichten Beschwerden der Umweltschutzverbände
gegen die von den Kantonen angeordnete Wolfsregulation aufs schärfste. Mit diesen
Beschwerden werden die Anliegen der betroffenen Regionen, die Sicherheit der
Bevölkerung und die Interessen der Landwirtschaft mit Füssen getreten.
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Volle Unterstützung für Bundesrat Rösti









